

Anspruchsvolle Wanderung mit doch etwa 27 Leistungskilometern. Gleich am Anfang sind mal gleich etwa 500 Höhenmeter zu überwinden. Von Schlans bis Casu ist die Strecke asphaltiert. Dann steigt es nochmals etwa 300 Höhenmeter bis nach Breil/Brigels hinauf. Von dort geht es abwärts nach Waltensburg/Vuorz, wobei die letzten drei Kilometer wieder auf Asphalt zurückzulegen sind.
Einkehrmöglichkeit in Breil.
Das phantastische Spätherbstwetter mit Traumsicht und herrlicher Wärme ermöglichte uns ein tolles Wandererlebnis am Vorderrhein, während im Mittelland eine graue Nebeldecke lag. Schon um 18.00 Uhr war es praktisch dunkle Nacht.



Unten links Trun, auf dem Bergrücken Rabius. Links geht es ins Sumvitg-Tal (Greina-Hütte) hinein. Die Mauer da unten soll Trun vor der entfesselten Ferrera aus dem Val Punteglias schützen, die heute gerade mal ein kleines Bächlein ist. Die gewaltigen Schuttmassen zeigen aber, dass sie auch anders kann.
Blick talaufwärts Richtung Sumvitg - Disentis - Oberalppass
Die Sicht ist heute gestochen scharf. Jede Felsspalte ist sichtbar.



Schlans, Blick talaufwärts
Links der Fluchtturm von Schlans, dann die Kapelle Maria zum Schnee. Im Hintergrund der Piz Ner.
Der Lag da Breil. Im Hintergrund das Feriendorf Breil/Brigels.


Schliesslich waren es dann am Schluss gemäss GPS doch etwa 20 Leistungskilometer. Aber bei dem strahlenden Wetter mit Oktober-Temperaturen war die Wanderung ein Genuss. Wir haben nun von der Rheinquelle am Tomasee die erste Stadt am Rhein, Ilanz, erreicht. Vor uns liegt nun die Ruinaultaschlucht, die wir aber erst im Frühling oder Sommer begehen werden, da sie nun meist im Schatten liegt.



Blick talauswärts unterhalb Andiast. In der Mitte im Hintergrund Ilanz. Traumsicht !
Blick zurück gegen Andiast und vermutlich den Cavistrau.




Kapellchen bei Rueun, einem wirklich schönen Bündnerdörfchen. Das Kirchlein wurde, so wie ich das Bild interpretiere, nach einem Holzerunfall gestiftet, bei dem der Heilige Antonius wohl zur Heilung verholfen hat. Man beachte das abgeschnittene Bein und das Beil. Im linken Bild: Tiefdunkles Blau des Himmels - und im Unterland hockte der zähe Nebel!
Nur einige hundert Meter trennen diese zwei Bilder: Blühende Salbei am 15. November ! Und weiter unten hat der Frost am Schattenrain die Pflanzen verziert.

Nach Ilanz hat der Rhein nun schon ganz ordentlich Wasser und eine rechte Geschwindigkeit erreicht, bevor er sich durch die Ruinaultaschlucht fressen wird.
Durch einen Rechtsklick und dann “Ziel speichern” können Sie die Trackspur herunterladen, um sie dann auf Ihr GPS zu übertragen.


Durch einen Rechtsklick und dann “Ziel speichern” können Sie die Trackspur herunterladen, um sie dann auf Ihr GPS zu übertragen.


Bild rechts:
Der Lago d’Isola, in der Bildmitte der Piz Uccello, im linken Viertel der San Bernardino - Pass. Der See liegt auf etwa 1600 m.
Zwar liegt weit und breit kein Schnee, aber im schattigen Gelände hat es Reif. Auch der Wasserlauf aus der Röhre hat eine bizzarre Form angenommen.

Was für ein herrlicher Spätherbst für uns Wanderer!
Das Dörfchen San Bernardino erreicht man bequem mit dem Eilbus von Chur (man muss reservieren).
Mit 850 Höhenmetern durchs Misox hinunter nach Mesocco geht die Wanderung mit fast 20 Leistungskilometern ein bisschen in die Waden. Erstaunlicherweise geht man sehr wenig auf Hartbelag, und der Lärm des Verkehrs hält sich sehr in Grenzen. Der Weg ist zwar stellenweise etwas vereist, aber sehr gut ausgebaut, an einigen Stellen fast luxuriös!
Diese Strecke werde ich im frühen Herbst wieder mal wandern.
Wanderzeit etwa dreieinhalb Stunden - Einkehrmöglichkeiten in San Bernardino, Pian San Giacomo und in Mesocco.



Die Kunstwerke des Strassenbaus für die N13 am San Bernardino.
Da unten liegt Mesocco.
Die leuchtenden Farben des Spätherbstes beim Weiler Andergia.

Der kleine Weiler Cebbia kurz vor Mesocco.

Die kristallklare Moësa, im Sommer sicher zu einem Bade einladend.

Wegweiser vor Mesocco. Ich bin heute auf dem SENTIERE DI VALLE gewandert.
Start in San Bernadino. Zwei Kirchen auf einen Blick!


Leichte Wanderung, auch in der kalten Jahreszeit gut machbar.
Etwa 19 Leistungskilometer, leider meist auf Hartbelag. Die Strecke wäre eigentlich besser geeignet für Rollerskater oder für Velos.
Toll ist natürlich das Städtchen Werdenberg mit seinem See und dem Schloss. Das alte Städtchen ist ein Bijou.
Viele Einkehrmöglichkeiten in Buchs, Werdenberg, Grabs und Gams.
Im Seecafé in Werdenberg gibt es eine sehr freundliche Bedienung und feine Crèpes. Sehr zu empfehlen.

Reformierte Kirche und Pfarrhaus in Sevelen.



Schönes Werdenberg. Im Sommer wird es hier von Touristen nur so wimmeln - heute haben wird die Sicht für uns allein.
Solche schief gebauten Häuser gibt es auch in der französischen Stadt Troyes!
Das imposante Schloss Werdenberg, ein bisschen aus einer anderen Sicht.


Weiter Blick über das Rheintal.
Herrlich renoviertes Mühlenhaus in Gams, wo die Strasse ins Toggenburg abzweigt.
Durch einen Rechtsklick und dann “Ziel speichern” können Sie die Trackspur herunterladen, um sie dann auf Ihr GPS zu übertragen.


Eigentlich sollen es ja ein paar Kilometer mehr werden: Ich wollte von Egnach bis nach Horn oder vielleicht gar bis nach Rorschach wandern. Leider machte mir eine Schwellung am Fuss einen Strich durch die Rechnung. So blieb es eben eine Kurzwanderung vom Thurella-Dorf Egnach dem See entlang meist auf Naturwegen nach Arbon.
Auch das Wetter spielte nicht so mit. Zwar war Sonne mit Bewölkung angesagt, aber in Egnach regnete es sogar zuerst noch ganz leicht. Die Sicht war neblig verhangen, und der See hatte die Farbe der tiefliegenden Wolken.
An einem kleinen Naturschutzgebiet (Seemoosriet) und der Arbonia Forster vorbei(hier kann man einen Kühlschrank gleich ab Fabrik kaufen) gelangt man zu einer grosszügigen Seeanlage, wo es im Sommer herrlich sein muss.
So kam ich denn in Arbon zu einem guten Mittagessen gleich am Schlossplatz in der Pizzeria Barbarossa. Fein und sehr preiswert - und erst noch eine nette Bedienung! Der alte Turm und der gewaltige Kirchturm machen einen stolzen Eindruck und erzählen von der langen Vergangenheit dieses schön gelegenen Ortes.



Gepflegte Gebäude in Rorschach zeigen eine vitale Stadt.
Endlich konnte ich wieder mal zu Fuss unterwegs sein und die angefangene Strecke von Egnach nach Rorschach zu Ende bringen, allerdings von Rorschach her in umgekehrter Reihenfolge. Eigentlich war es eher ein Spaziergang an einer warmen Frühlingssonne, auch wenn überall Schnee und Eis noch sehr präsent waren. Etwa 8.8 km in knapp zwei Stunden. Einkehren überall in den Orten möglich. Fisch-Spezialitäten. Italienisch empfohlen: Barbarossa in Arbon beim Schloss.



Beim Badhüsli in Rorschach. Der Uferbereich lädt höchstens die lärmenden Möven zu einem Bad. Wundervoll verzierte Ufermauern.
Und nicht viel weiter ein blühender Strauch der Zaubernuss.
Sogar diesen zwei Nixen war es zu kalt im Wasser. Sie singen: “Oh du goldigs Sünneli .....”


Zwar reicht der Bodensee noch nicht ganz an die Kalksinterterrrassen in der Türkei, aber ein schöner Anfang ist doch gemacht, oder etwa nicht ?



Da habe ich doch vor Horn einen solchen Posten angetroffen - mit Stempel. Ein Pärchen erklärte mir dann, wie das geht und zeigte mir stolz ein Büchlein mit viiiiiielen Stempeln drin. Unter http://www.vsl.ch/vorstellen.htm findet man Näheres. Ich habe zwar davon noch nie etwas gehört, aber die Idee sei weltweit verbreitet, und praktisch jedes Wochenende finde in der Schweiz eine Veranstaltung statt.
Weit hinaus reicht die Eisschicht in der Arboner Bucht !
Entweder hat es dem Architekten dieses Kirchturmes an Geld oder an meinem Geschmack für Ausgewogenheit gefehlt. Evangelische Kirche in Horn.
Durch einen Rechtsklick und dann “Ziel speichern” können Sie die Trackspur herunterladen, um sie dann auf Ihr GPS zu übertragen.



Knapp einen Kilometer nach Beginn der Wanderung kreuzt man die Zahnradspur des Bähnchens, das von Rorschach nach Wienacht / Tobel hinaufführt. Hier die Station Seebleiche.
Blick von Staad seeabwärts gegen Arbon. Ein kalter Wind zieht über den See.

Jetzt habe ich das Ende des Bodensees erreicht und somit die ganze Schweizer Nordgrenze von Rheineck bis Basel duchwandert.
Die Wanderung heute verläuft völlig flach, dauert etwa zwei Stunden und hat etwa 10 km Distanz. Leider ist es heute recht kalt. Ein scharfer Wind verstärkt die Kälte. Trotzdem tun das Wetter und die leichte Strecke gut. Man schläft einfach besser - im Bewusstsein, Schönes gesehen und auch etwas für seinen Bewegungsapparat getan zu haben. Wanderungen sind Nahrung für die Seele.
Einkehrmöglichkeiten am Anfang, in Staad, in Altenrhein und dann in Rheineck.



Dort hinten fliesst der Alte Rhein in den Bodensee. Der neue (begradigte und eingedämmte) macht das heute in der Fussacher-Bucht bei Bregenz.
Die Sonne kämpfte immer wieder mit Nebel, so dass es heute nie recht warm wurde.
Das Werk Altenrhein der Stadler Rail. Ein Drittel der Autos haben deutsche oder österreichische Nummern.



Der Flugplatz Altenrhein ist für die Nordostschweiz ein wichtiger Anschlusspunkt an den Verkehr.
Wunderschöne alte Weiden in der Nähe des Fluplatzes. Hier müsste ein Paradies für den Weidenbohrer sein.
Das ist kein eigenes Foto. Leider war die Wasseramsel am Steinlibach vor Rheineck bedeutend schneller als mein Griff zum Fotoapparat. Aber einen solch wunderschönen, eleganten Vogel habe ich doch heute auch sehen dürfen.
Für Näheres: http://www.naturschutzverband-goep.de/Tiere/Voegel/Wasseramsel.html
Durch einen Rechtsklick und dann “Ziel speichern” können Sie die Trackspur herunterladen, um sie dann auf Ihr GPS zu übertragen.


Jetzt gefällt es mir wieder. Der Frühling drängt nun mit Macht, auch wenn es schon noch mal kalt werden kann !

Ausgangspunkt der heutigen Wanderung ist das hübsche Städtchen Berneck am alten Rhein

Wanderung auf dem Rheintaler Höhenweg. Etwa 15 Leistungskilometer in etwa 3 Stunden Wanderzeit. Sehr steiler Aufstieg am Anfang und ein ebenso steiler Abstieg durch die Rebberge auf Treppenstufen bei Berneck. Man wandert viel im Wald, deshalb wohl im Sommer nicht zu heiss. Schöne Ausblicke ins Rheintal und zurück zum Bodensee.


Wir kreuzen die steile Zahnradbahn Rheineck-Walzenhausen.
Blick in den Dunst gegen den Bodensee, Rheineck links und den Alten Rhein.
Hübsch renoviertes Schloss Wiberg über St. Margarethen.



Burgruine Grimmenstein
Blick gegen St. Margarethen bei Grimmenstein.
Kloster Grimmenstein in Platz bei Walzenhausen.



Blick ins Oesterreichische.
Der Rhein bei Au SG.
So steil geht es nach Berneck hinunter.
GPS-Route und Track zum Hinunterladen

Es geht heute ziemlich oft auf- und abwärts. Zum Teil sind die Steigungen recht happig. Fast von Anfang hat man immer einen herrlichen Blick über das halbstädtische Rheintal. Immer wieder treffen wir auf Ruinen und Schlösschen. Empfohlen: Einkehr in der “Sonnegg” ob Balgach. Dieses Restaurant liegt direkt an der Wanderstrecke. Man isst prima und kann einen hauseigenen “Balgacher” geniessen - 2 dl zu günstigen 6.20 Fr.
Wer es protziger mag, kehrt im Schloss Weinstein ein, dort kostet der Wein allerdings ein Vielfaches. Einkehrmöglichkeiten gibt es viele, wenn man in die Dörfer absteigt.
Die Wanderung müsste auch an einem klaren Herbsttag wundervoll sein. Man geht sehr oft an Rebbergen entlang.
Dauer etwas mehr als dreieinhalb Stunden Marschzeit mit etwa 20 Leistungskilometern.




Start im schmucken Städtchen Berneck.
Dieser grimmige Drache mit dem glühenden Auge erwartet einen nach dem Aufstieg bei Kalchofen. Gleich erwartet man einen Feuerschweif aus seinen Nüstern !
Eingezeichnete Wanderstrecke von der Ruine Berneck über Husen und Kalchofen.
Eingezeichnet das erwähnte Restaurant Sonnegg



Blick auf Balgach beim Restaurant Sonnegg Richtung Bodensee.
Gedenkstein für Jacob Laurenz Custer beim Schloss Grünstein. Näheres über ihn im pdf.
Blick gegen Rebstein talaufwärts (Richtung Buchs / Sargans)




Schloss Weinstein, Restaurant mit dem “Goldenen Fisch” und Guide bleu-Auszeichnung. Deshalb natürlich auch in der gehobenen Preisklasse.
Blick zurück nach Marbach.
Jetzt kommt der Frühling: mich freut’s !
Das waren noch Zeiten, als simple Wasser-Reservoirs gebaut wurden wie kleine Mausoleen. Oberhalb Altstätten.
Track und Route zum Herunterladen aufs GPS
